Mein Leben bevor du gingst

Ich habe aufgehoert versuchen mein Leben zu verstehen und angefangen darauf zu hoffen, dass ich es bis an sein natuerliches Ende bestehe. Verluste, die ich vor dir gemacht habe taten mit der Zeit immer weniger weh. Gewinne hingegen schienen immer noch gleich wertvoll. Aus diesem Grund schaetzte ich mich gluecklich. Mein Leben beinhaltete keine Huerden, die ich ueberwinden musste, da jedes Hinderniss das sich mir stellte eines war das ich aus freien Stuecken waehlte und somit kein wahres Hinderniss war. Ich habe gehofft die Zeit mache mich klueger, ich haette wissen muessen, dass es nicht so sei. Nun hoffe ich nur mehr der Welt kein Schaden zu sein. Ich fuehre meine Finger ueber meine Tastatur um meine Gedanken in Worten zu fangen und mir ein Bild meiner selbst machen zu koennen. Aber meine Finger werden nur geleitet von verwirrten Assoziationen. Es ist als wuerde ich ein Bild malen, aber jeder Strich ist Teil eines anderen Motifs. Ich rede mir ein, es liegt nicht an mir. Die ungefilterte Ueberladung an Information ohne klare Linie ist ein Zeichen dieser Zeit. Ist mein Fokus in einer Sekunde nur einer Sache gewidmet so findet ihn die naechste Sekunde bereits an einem anderen, nicht komplementaeren Ort.  

11.3.14 19:19

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